Mittwoch, 11. März 2009

Die Zukunft von social Media.....?

Ich sitze gerade im PhocusWright Blogger Summit und während die Panelrunde über bloggen, Twitter, Facebook etc. und deren Bedeutung für den Tourismus diskutiert, wird jede Aussage links und rechts von mir bereits getwittert. (Foto) Einfach unglaublich....

Wenn einige wenige User (wie bisher) User generated Content publizieren, mag da und dort wertvolle Info produziert werden und es lohnt sich den Aussagen bestimmter Personen zu folgen. Doch was, wenn auf einmal (zu)viele Individuen "hier" schreien - wird dann nicht das Hintergrundrauschen zu unerträglichem Lärm?
Die Bedeutung von Social Media (auch im Tourismus) ist nicht weg zu diskutieren, doch meiner Meinung nach hypen wir ein Thema bzw. Verhalten derzeit so stark, dass die Gegenbewegung für mich schon greifbar wird - die Qualität der "Ruhe" - und ich werde einer der Ersten sein, der diese genießen möchte. Meine Frage lautet daher: wie werden wir unsere Messages kommunizieren wenn wir nicht mehr gehört werden wollen?

Kommentare:

Detlef Meyer hat gesagt…

Einige wenige veröffentlichen UGC - wir finden hin und weider was Nützliches, immer mehr veröffentlichen UGC - in absoluten Zahlen wird auch das Nützliche mehr - reine Statistik! Problem - wie finden? Wir werden filtern, aggregieren, kumulieren...Leider hinkt die Technik des Webs hier noch "etwas" hinterher.
Die Stille im Infostrom ist Luxus, den man sich leisten kann oder will (siehe dazu Artikel in "Die Zeit"). Wie wir in dieser Situation kommunizieren? Wir lassen es andere für uns tun, weil wir uns diesen Luxus eben leisten können, oder unser Ausstieg ist die Message, die wir rüberbringen wollen.
Diese Diskussion über die "Stille" kenne ich persönlich seit Jahrzehnten mit wechselnden Neuen Medien, überstanden haben wir es bis heute und werden auch mit den nächsten Wellen umzugehen lernen.

Roman Egger hat gesagt…

Mit der Frage: "wie werden wir unsere Messages kommunizieren wenn wir nicht mehr gehört werden wollen?" meinte ich nicht uns User, sondern uns Touristiker. Wie gewisse Zielgruppen erreichen, wenn sich diese den Luxus leisten können, die Stille im Infostrom zu genießen?